Die meisten der rund 250.000 bekannten Pflanzenarten sind in den Tropen und Subtropen beheimatet: etwa 3.000 Arten werden in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens kultiviert.
Bereits 1650 existierten kurfürstliche „Orangerien“ zur Kultur exotischer Gewächse, sowie umfangreiche Einkaufslisten für Orange- und Zitronenbäume. Kurz nach Gründung der Universität 1818 wurde bereits 1819 das erste Gewächshaus errichtet, bis 1880 entstanden weitere große Palmen- und Orchideenhäuser, aber auch bereits ein „Victoria-Haus“. Ab circa 1975 war die Anlage baufällig geworden und wurde neu errichtet und 1984 mit rund 2.500 m² Nutzfläche fertiggestellt. Der neue Gewächshauskomplex gliedert sich in öffentliche Schau- sowie Anzucht- und Forschungsgewächshäuser, letztere sind dem Besucher nicht zugänglich. Neben dem Komplex liegen noch einige weitere kleinere Schaugewächshäuser, zum Beispiel das Karnivoren-Schauhaus.