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Brings

Brings

Brings ist eine Kölner Mundart-Band. Die meisten Titel werden in kölscher Sprache vorgetragen. Die Band machte sich zunächst als Rockband einen Namen und sang sowohl Kölsch als auch seit 1995 Hochdeutsch. Nach dem Erfolg des Titels Superjeilezick 2001 spezialisierte sie sich jedoch auf kölsche Schlager und Stimmungshits.
Gegründet wurde die Band im Jahr 1991, damals noch mit Matthias Gottschalk am Schlagzeug und ohne Kai Engel. Hervorgegangen ist Brings aus der Band NoXQs, deren Texte noch in englischer Sprache verfasst wurden. Peter Brings schrieb dann 1990 erste kölsche Texte und die Band wechselt den Namen zu Brings. Inhaltlich war man um Abgrenzung bemüht. Peter Brings sagte rückblickend: „Jeder direkte Bezug zu Köln wäre tödlich gewesen. Da hätten wir uns gleich zur Prunksitzung mit Prinz Karneval anmelden können.“[1] Die Band startete sehr erfolgreich, u.a. mit einem Auftritt bei Rock am Ring, und galt als große Hoffnung der deutschen Rockmusik. Ein Höhepunkt war eine nahezu ausverkaufte Kölner Sporthalle im Jahre 1993. Vor einem großen Publikum spielten Brings auch beim Start in’s Wildall, der Eröffnungsveranstaltung von SWR3 auf dem Baden-Airpark. Hinzu kamen mehrfach Auftritte im Rahmen der WDR-Sendung Rockpalast.
Brings erspielt sich schnell einen Namen als hervorragender Live-Act. Allein 1991 spielt die Band über 150 Konzerte in Deutschland und im benachbarten Ausland. Als Vorgruppe spielten Brings u.a. bei Tourneen von AC/DC, Tom Petty und Simple Minds. Der erste große Hit war der Titel Nur mer Zwei, der Platz 3 in den deutschen Charts erreichte. Weitere bekannte Titel waren Niemols im Lääve, Ehrenfeld, Bis ans Meer, das als Filmmusik für Knockin’ on Heaven’s Door im Gespräch war, und auch das sozialkritische Handvoll ze Fresse, das bei SWR3 zum Song des Jahres gewählt wurde. In dem Film Knockin’ on Heaven’s Door absolviert Peter Brings einen Kurzauftritt als Krankenpfleger. Brings setzt sich auch für politische Ziele ein. Bekanntestes Beispiel ist die AG Arsch huh mit dem dazugehörigen Konzert auf dem Kölner Chlodwigplatz im Jahr 1992 vor mehr als 100.000 Zuschauern. Die Alben Zwei Zoote Minsche, Kasalla und Fünf bzw. Fünf+4 wurden von dem langjährigen BAP-Gitarristen Klaus Heuser produziert. Für knapp zeichnet der u.a. als Juror der TV-Sendung Popstars bekannte Dieter Falk als Produzent verantwortlich. Nachdem es ruhiger um die Band geworden war, kam im Jahr 2000 mit dem an Those Were the Days angelehnten Lied Superjeilezick der bisher größte Erfolg. Insbesondere im Karneval wurde das Stück, das eigentlich nur als Geburtstagsständchen für die Band gedacht war, ein Dauerbrenner. 2001 produzierten sie zusammen mit den Wise Guys den Song Stolz für deren Album Ganz weit vorne. Nach dem Überraschungserfolg von Superjeilezick kam es zu einer erheblichen und heftig diskutierten Änderung des musikalischen Stils weg vom klassischen Rock hin zu einer Party- und Stimmungsmusik, häufig mit typischen Polka-Elementen. In der Karnevalssession 2004 landete die Band mit Poppe, Kaate, Danze einen weiteren Hit. Seitdem ist Brings vor allem im Kölner Karneval auf vielen Veranstaltungen vertreten. 2005 komponierte die Band das Lied Hoch, Höher, Haie für den Eishockeyverein Kölner Haie, welches seitdem als inoffizielle Hymne des Vereins gilt. Ein Jahr später wurde anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland der 1974 von Jack White mit der Nationalmannschaft produzierte Schlager Fußball ist unser Leben neu aufgelegt und zu einem weiteren Erfolg. Die Single konnte sich vier Wochen lang in der Hitparade behaupten. Am 24. November 2006 erschien die Single des umstrittenen Songs Hay! Hay! Hay!, der aufgrund des Textes als Nachfolger von Superjeilezick interpretiert werden kann. Die Musik des Titels wurde von Verka Serduchkas Song Gop-gop übernommen. Den Titel Hay! Hay! Hay!, der zuweilen als Verherrlichung und Verharmlosung von Drogenkonsum ausgelegt wird[2], haben Brings nach Absprache mit dem Festkomitee Kölner Karneval nicht mehr auf Karnevalsveranstaltungen gespielt. Zwar enthielt zuvor auch Superjeilezick bereits deutliche Anspielungen auf den Konsum von Drogen, aber Zeilen wie Maach noch ens die Tüt an oder do fängt et an ze schneie, medden im Aujust erregten im Karneval weniger Aufsehen.
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