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Büttenrede

Büttenrede
Die Büttenrede ist ein wichtiger Teil einer Karnevalssitzung, da hier aktuelle politische Themen und Debatten parodiert und thematisiert werden. Dieser Brauch stammt noch aus der Zeit, als das Militär und die Politik ungestraft zur Karnevalszeit verspottet werden durfte.

Vor allem sprachlich begabte und redegewandte Leute wurden dazu auf die Bühne geholt. Dort durften sie in einem fassartigen Rednerpult ihre Meinung von sich geben. Das Wort „Bütt“ für Fass ist noch heute in der Büttenrede verankert.

Das Bild des Fasses passt auch im Hinblick auf die schmutzige Wäsche, die symbolisch bei einer Büttenrede gewaschen werden soll. Das gilt nicht nur für die Karnevalshochburgen Köln oder Düsseldorf, sondern auch für kleine regionale Karnevalssitzungen, die lokale Politikthemen auf den Tisch bringen.

Die Büttenrede ist häufig von einem klassischen Aufbau geprägt, die in einem bestimmten Versmaß vorgetragen werden. Nach einigen Strophen der Rede führt der Vortrag immer zu einer Pointe am Schluss der Rede. Bereits diese Form geht zurück auf die Anfänge der Büttenrede Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts.

Einige Büttenredner sind aus zahlreichen Reden zu großen Sitzungen bekannt geworden. Dazu gehören beispielsweise die Kölner Redner Bernd Stelter, Ne bergische Jung oder auch Dä Mann für alle Fälle. Viele der großen Karnevalssitzungen sind unter anderem wegen dieser bekannten Büttenredner ausgebucht, da sie für Scharfzüngigkeit und Biss in ihrer Rede bekannt sind.

Die Büttenrede selbst wird häufig durch den Narrenruf oder auch einen Tusch unterbrochen. Diese Elemente sind unabhängig von der Region oder dem Sitzungsthema fest in die Sitzung eingeplant.

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