Köln ist reichlich mit Denkmälern und Brunnen ausgestattet. Wer zum Beispiel die Kölner Innenstadt besucht, kann schon in relativ kleinem Umkreis eine große Anzahl an bekannten Monumenten besichtigen.
Reiterdenkmal Kaiser Wilhelm II.
Erreicht man Köln mit dem Zug, so fährt man in vielen Fällen über die imposante Hohenzollernbrücke und kann einen Blick auf das Reiterdenkmal Kaiser Wilhelms II. werfen.
Taubenbrunnen
Westlich vom Hauptportal des Doms liegt der schneckenartige Taubenbrunnen, der 1953 erbaut wurde. Still und leise rinnt das Wasser hier aus einem Basaltblock durch die spiralförmigen Windungen.
Heinzelmännchenbrunnen
Überquert man den Roncalliplatz, liegt gleich gegenüber vom „Brauhaus Früh“ der Heinzelmännchen-Brunnen. Kaum ein Denkmal ist so typisch für Köln. Die Legende von den guten Männchen, die in der Nacht die Arbeit der Faulen erledigen, wird von den Kölnern seit Jahrhunderten liebevoll weitergegeben.
Römerbrunnen
Vom Dom aus führt die Komödienstraße bis zur Burgmauer, neben der der berühmte Römerbrunnen steht. Franz Brantzky erbaute ihn bereits 1915, doch schwere Kriegszerstörungen machten 1955 eine Restaurierung nötig. Auf einer Säule thront die Wölfin, die der Legende nach die römischen Stadtgründer Romulus und Remus säugte.
Flügelauto
Auf dem Treppenturm des Kölnischen Stadtmuseums (Zeughaus), das aus dem 16. Jahrhundert stammt, landete der „Goldene Vogel“ am 25. April 1991. Der Aktionskünstler HA Schult hatte dieses Flügelauto im Rahmen der zweiwöchigen Kunstaktion „Fetisch Auto“ geschaffen.
Engelsstatue
Über das Zeughaus und die Breite Straße geht der Weg weiter bis zum Museum für Angewandte Kunst. Im frei zugänglichen Innenhof steht in einem Brunnen eine über sieben Meter hohe Engelsstatue mit einer Malerpalette in den Händen. Sie ist dem ehemaligen Hauptmeister der Kölner Malerschule, Stefan Lochner, gewidmet, und wurde 1953 anlässlich seines 500. Todestages eingeweiht.
Joseph-Frings-Denkmal
In der Nähe des Rathauses auf dem Laurenzplatz steht das Joseph-Frings-Denkmal. Der ehemalige Erzbischof und Kardinal gilt als Stadtlegende, nachdem er in Notzeiten nach Kriegsende den „Kohlenklau“ guthieß, was als „fringsen“ den Weg in die Umgangssprache fand.
Jupp Schmitz-Denkmal
Parallel zur Hohen Straße ist dem Dichter und Krätzchensänger (Krätzchen=Witz) Jupp Schmitz auf einem gleichnamigen Plätzchen ein nach ihm benanntes Denkmal gesetzt worden.
Frauenbrunnen
Gleich eine Ecke weiter in den Obermarspforten, im Innenhof des Farina-Hauses steht der Frauenbrunnen. Kreisförmig angelegt zeigt das Bauwerk von Anneliese Langenbach Frauen verschiedener Nationalitäten und Epochen.
Jan-von-Werth-Denkmal
Nun ist es nur noch ein kurzer Weg bis zum Alter Markt, dem größten Altstadtplatz und eine der wichtigsten Köln-Attraktionen überhaupt. In der Mitte des Platzes steht seit 1884 ein Brunnen mit dem Jan-von-Werth-Denkmal.
Willy Millowitsch
Über den Heumarkt gelangt man nun zum Eisenmarkt, wo dem Schauspieler Willy Millowitsch noch zu Lebzeiten ein Denkmal gestiftet wurde – ein Beweis für die Unsterblichkeit des Kölner Urgesteins.
Fischbrunnen
Hier beginnt das Martinsviertel mit dem Fischmarkt, auf dem der Fischbrunnen steht.
Paolozzi-Brunnen
Nördlich an der Promenade unterhalb des Museum Ludwig wurde der Rheingarten eingerichtet, der im Sommer Erholung verschafft. Hier befindet sich ein weiteres Highlight: Der Paolozzi-Brunnen verschafft vielen Kindern im Sommer Abkühlung.