Das Land Nordrhein-Westfalen bietet im Turnus von zwei Jahren einer Region die Möglichkeit, sich mit einer Regionale beispielhaft zu präsentieren und ihre strukturelle Entwicklung durch wegweisende Projekte anschaulich zu machen.
Im Jahr 2010 findet die Regionale in der Region Köln/Bonn statt. Eine Art "Rheinische Welt-Ausstellung", an der die Städte Köln, Bonn und Leverkusen und die Kreise Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Sieg-Kreis beteiligt sind.
Unter dem Motto „Brückenschläge“ wird sich die Region im Rahmen der Regionale 2010 präsentieren und entlang definierter Themenfelder die Potenziale der Region sichtbar und erlebbar aufbereiten.
Der Präsentationszeitraum beginnt im Frühjahr 2010 und endet am 21. Juni 2011.
Regionale 2010
Das Kölner Projekt ist modular aufgebaut. In der linksrheinischen Altstadt wird das unterirdische Praetorium – der seinerzeitige römische Statthalterpalast der Provinz Niedergermanien – mit weiteren archäologischen Fundorten zu einer großen unterirdischen Archäologischen Zone entwickelt.
Rechtsrheinisch wird der ablaufende dynamische Stadtentwicklungsprozess thematisiert und u.a. baulich durch die Umgestaltung des Ottoplatzes am Bahnhof Deutz zu einem neuen repräsentativen Stadteingang verdeutlicht.
Als verbindendes drittes Modul dazwischen wird der rechtsrheinische innerstädtische Uferbereich neugestaltet und ein rheinübergreifender Rheinboulevard entwickelt.
Das Projekt setzt sich aus den drei Modulen
Archäologische Zone in der linksrh. Altstadt im Bereich des Rathausplatzes
Ottoplatz I Rechtsrheinische Perspektiven
Rheinboulevard
zusammen.