Das Kölner
Schokoladenmuseum wurde 1993 von Dr. Hans Imhoff, dem damaligen Aufsichtsratvorsitzenden des Kölner Traditionsunternehmens Stollwerck, gegründet und finanziert. Es ist heute ein selbständiges, in dieser Form weltweit einmaliges Museum, das auf spannende Weise Einblick in zahlreiche Aspekte der Geschichte und Gegenwart der Schokolade und des Kakaos gewährt. Unabhängig von Marken-, Firmen-, oder Verbandsinteressen behandelt es auch aktuelle Entwicklungen
im Themenbereich „Schokolade und Kakao“. Das Sammeln, Bewahren und Forschen gehört hier ebenso zum Aufgabenbereich wie die spannende Präsentation attraktiver Ausstellungen. Als Geschenk an Hans Imhoffs Heimatstadt Köln gedacht, trägt sich das Schokoladenmuseum
dank eines ungebrochen hohen Besucherzuspruchs selbst und kann seine laufenden Kosten selbständig erwirtschaften – eine Ausnahmeerscheinung in der Museumswelt.
Das Museum nimmt den Besucher mit auf eine Reise durch die 3.000-jährige Kulturgeschichte der Schokolade. Die Heimat des Kakaos, Anbau und Ernte werden durch Fotos dokumentiert. Das tropische Klima kann man im begehbaren Tropenhaus hautnah erleben. In der Spitze des Museums befindet sich eine der Hauptattraktionen: die Produktion. Auf zwei Ebenen können die Besucher zusehen, wie Tafelschokolade, Trüffel und Hohlfiguren hergestellt werden. Anschließend können sie an einem Schokoladenbrunnen naschen.
Sammlungsschwerpunkte
- Objekte aus dem Bereich der alt-amerikanischen Kulturen
- Porzellan aus europäischen Manufakturen
- Erzeugnisse aus der Gold- und Silberschmiede
- Emailschilder
- historische Produktionsmaschinen