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Toni Steingass

Toni Steingass
Toni Steingass (* 13. April 1921 in Köln; † 29. Oktober 1987 in Mechernich-Kommern) war ein bekannter Komponist und Texter des Kölner Karnevals, Verleger und Moderator.
 
Das Geburtshaus von Toni Steingass befand sich in der Nähe des Friesenplatzes. Schon früh war er geprägt durch das musikalische Erbe der Familie. 1946 gründete er zusammen mit Franz Josef Schmitz und Bernd Sperl das Steingass-Terzett und trat bei vielen karnevalistischen Sitzungen und Vorstellungen auf. Später kam als dritter Mann Heinz Oepen dazu und zum Schluss bis zur Auflösung des Terzetts Johann Kasper Virnich (Käp). Ab 1972, bis zu seinem Tod, trat er bei Auftritten zusammen mit seinem Sohn Helmut „Heli“ Steingass unter dem Namen Die Steingässer, die Lebenskünstler aus Köln auf.
Beim WDR und der Deutschen Welle war er als Moderator tätig und präsentierte vorwiegend kölsche Lieder. Den „Toni Steingass Musikverlag“ gibt es heute noch, er wird von seinem Sohn geführt. Auf seinem von Herbert Labusga erschaffenen Grabstein auf dem Melaten-Friedhof wurde der Spruch eingemeißelt: „Es bleiben uns ja seine Lieder. Sie pflanzen seinen Namen fort. Man wird sie singen immer wieder. Land auf - Land ab - an jedem Ort.“
Die höchste Auszeichnung des Kölner Karnevals, die Willi-Ostermann-Medaille in Gold, bekam Toni Steingass 1977. In Mechernich-Kommern wurde eine Straße nach Toni Steingass benannt und in Köln-Nippes wurde in dem nach ihm benannten Park ein Denkmal errichtet.
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